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Programm 2016
Sonntag, den 13. November 2016 um 18:55 Uhr

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Das derzeitige Krisenszenario Europas (Banken, Flüchtlinge, Brexit, antieuropäische Bewegungen, Verfassungsfrage) drängt zu dieser Frage. Was hält Europa eigentlich zusammen, wo liegen die Ansatzpunkte, an denen ein Auseinanderbrechen der EU verhindert werden könnte? Die europäische Rechtsgeschichte bietet dazu Antworten, die nicht der Tagespolitik entstammen.

So gibt es einen heute noch wirksamen Kern von ganz grundsätzlichen Ideen – die rechtliche Tiefendimension Europas. Sie wurden in der Antike entwickelt und entfalteten sich, auch im Rückgriff auf mittelalterliche Quellen, im neuzeitlichen Natur- und Völkerrecht. Die Idee der Verfassung als Begrenzung der Macht des Herrschers ist eine europäische Idee. Grundrechte und Menschenrechte sind in Europa als Rechtsideen entstanden.

Hierzu spricht der Rechtshistoriker Prof. Dr. Michael Stolleis (Kronberg)

am 14. November 2016, 20:00 Uhr in der Evangelischen Markus-Gemeinde in Kronberg-Schönberg.

Prof. Stolleis habilitierte sich 1973 in München für die Fächer Staats- und Verwaltungsrecht, Neuere Rechtsgeschichte und Kirchenrecht. Ein Jahr darauf wurde er auf eine Professur an der Universität Frankfurt berufen. 1991 erhielt er den renommierten Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Im selben Jahr wurde er Direktor des Max-Planck-Instituts für europäische Rechtsgeschichte (MPIER) in Frankfurt am Main. Er ist Mitglied zahlreicher in- und ausländischer wissenschaftlicher Akademien und Mitherausgeber verschiedener Schriftenreihen und Zeitschriften.

Seine Hauptarbeitsgebiete liegen in den Bereichen Öffentliches Recht (Sozialrecht), Juristische Zeitgeschichte und Neuere Rechtsgeschichte (insbesondere Wissenschaftsgeschichte des öffentlichen Rechts).

 
Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 07:49 Uhr
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Ivelina Kovanlashka, Quelle privat

Zu seiner Reihe über die Herkunftsländer von Flüchtlingen lädt das Schönberger Forum am 20 Juni 2016, 20:00 Uhr, in das Gemeindezentrum Friedrichstr. 50 ein.

Der Vortrag trägt das Thema: „Die vergessenen Kinder Europas – zur Situation der Roma in Südosteuropa.“ Referentin ist Frau Ivelina Kovanlashka, Mitarbeiterin bei „Brot für die Welt“.

Der Vortrag bietet einen Einblick in die aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation mehrerer Länder in Südosteuropa: Was bedeuteten die Veränderungen der letzten 25 Jahren für die Menschen in Südosteuropa? Wie leben die Menschen dort? Wie leben die Angehörige von Minderheitengruppen wie Roma, Ägypter und Aschkali und was bewegt sie Zuflucht in westeuropäischen Staaten zu suchen? Welche Arbeit leisten „Brot für die Welt“ und seine Partner vor Ort, um die Lebenssituation besonders marginalisierter Bevölkerungsgruppen auf Dauer zu verbessern?

Ivelina Kovanlashka arbeitet bei „Brot für die Welt“ in Berlin und betreut die Projekte in Südosteuropa. Zusammen mit Freunden und Kollegen hat sie die Organisation „Balkans, let’s get up!“ gegründet, die seit dem Jahr 2009 junge Menschen aus elf südosteuropäischen Ländern fördert, sich auf der Grundlage demokratischer Werte für positive Veränderungen in ihrer Gesellschaft einzubringen.

In Südosteuropa fördert „Brot für die Welt“ Entwicklungsprojekte in Albanien, Serbien und Kosovo. Mit dem Programm „Kirchen helfen Kirchen“ werden auch sozial-diakonische Projekte in Bulgarien und Rumänien gefördert. Eine Mehrzahl an Projekten unterstützt marginalisierte Bevölkerungsgruppen, u.a. auch Angehörige der Roma-, Ägypter- und Aschkali -Minderheiten, ihre sozio-ökonomische Situation zu verbessern, Zugang zu Basisdienstleistungen zu erlangen und eine Zukunftsperspektive für sich und ihre Kinder zu entwickeln. Die Förderung in der Region basiert auf dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe. 

 

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Montag, den 22. Februar 2016 um 17:10 Uhr

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(Peter Müller, Quelle privat)

Aus Anlass ihres 50 jährigen Jubiläums lädt die Markus-Gemeinde zu einem besonderen Schönberger Forum ein:

Am Montag, den 7. März 2016 um 20:00 Uhr spricht Herr Prof. Dr. Peter Müller im Gemeindezentrum, Friedrichstr. 50, zu dem Thema:

„Welche Bildung braucht ein Mensch? Forum zu 50 Jahre Markus-Gemeinde Schönberg.“

Wer vom Menschen und seiner Bildung spricht, tut dies in einem ganz bestimmten Zusammenhang: Pisa-Schock und Lehrerschelte gehören ebenso dazu wie Bildungspolitik, der Streit um die angemessene Schulform oder ökonomische Forderungen; Bildung kostet schließlich Geld.

Neu ist die Frage nach der Bildung aber nicht. Der Humanist Erasmus von Rotterdam schrieb 1469: „Menschen, das glaube mir, werden nicht geboren, sondern gebildet.“ Wenn der Mensch erst durch Bildung zum Menschen wird, dann stellt sich die Frage: Was für eine Bildung braucht er denn? Was brauchen Menschen an Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um in der Welt von heute und von morgen zurechtzukommen? Allgemeinbildung? Ausbildung? Vielleicht sogar Menschenbildung?

Und was hat die Kirche zu dieser Debatte beizutragen? Hat sie überhaupt etwas beizutragen und wird ihr Beitrag wahrgenommen? Schließlich soll auch auf die Situation der Markus-Gemeinde in ehemaliger Nachbarschaft zu einer Bildungseinrichtung in den Blick genommen werden.

 

Prof. Dr Peter Müller war von 1988 bis 1993 Pfarrer der Markus-Gemeinde Schönberg. Seit 1993 lehrt er für Biblische Theologie und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe.